Arbeits­kreis Olper Werlwallfahrer

262 Jahre Olper Werlwallfahrt

Geschich­te der Wallfahrt

In den Wirren des Siebenjährigen …

Ablauf der Wallfahrt

Vorbe­rei­tungs­tref­fen im Juni

Anmel­de­mög­lich­kei­ten

Die Wall­fahrt 2021 findet wegen der Coro­na-Pande­mie leider nicht statt!

Bilder­ga­le­rie

Die Wall­fahrt in Bildern

Vorbe­rei­tungs­tref­fen

Die Wall­fahrt 2021 findet wegen der Coro­na-Pande­mie leider nicht statt!

Berich­te über die Wallfahrt 

Exter­ne Berich­te über die Wallfahrt

Olper Werl­wall­fahrt 2021

Coro­na hat auch auf die Olper Werl­wall­fahrt 2021 wieder große Auswirkungen!

 

Die Feier zum Tag Mariä Heim­su­chung findet auch in diesem Jahr in Werl nur in sehr einge­schränk­tem Rahmen statt.

So ist nur eine klei­ne Grup­pe aus den einzel­nen Orten, die jedes Jahr zur Madon­na pilgern, zuge­las­sen und Fußwall­fahr­ten in bekann­ter Art sind untersagt.

 

Zwei Statio­nen wird es in Olpe aber geben :

Aussendungs­got­tes­dienst am Donners­tag, 01.07.2021 um 06:00 Uhr in der St. Mariä Himmel­fahrts­kir­che Olpe.

Es wird ein klei­nes Team unse­re Wall­fahrts­fah­ne und das Wall­fahrts­kreuz nach Werl bringen.

Eine Andacht zur Rück­kehr von Kreuz und Fahne findet statt am Sonn­tag, 04.07.2021 um 17:00 Uhr in der St. Marti­nu­s­kir­che in Olpe

Wir wollen im Gebet die Wall­fahrt beglei­ten und auf die 263. Aufla­ge der Olper Wall­fahrt im Jahre 2022 in herge­brach­ter Art hoffen.

Olper Fußwall­fahrt 2021

Pilgern ist etwas, dass im Mittel­al­ter zwar einer fast ausschließ­lich geho­be­nen und betuch­ten Klas­se vorbe­hal­ten war, jedoch war es damals Gang und gäbe, zu den heili­gen Stät­ten der Chris­ten­heit zu reisen. Und die Moti­ve, warum Menschen sich auf den Weg mach­ten, waren ganz ähnli­che wie die der Menschen in der heuti­gen Zeit.

Der tief verwur­zel­te Glau­be und das Vertrau­en auf Gott waren ihre Haupt­an­triebs­fe­der verbun­den mit den verschie­dens­ten Erwar­tun­gen. Dazu gehört zum Beispiel die Hoff­nung auf Verge­bung von einer beson­de­ren Schuld, die Befrei­ung von Sorgen und Nöten im Alltag, die Erlö­sung von schwe­ren Krank­hei­ten, Hilfe in aussichts­lo­sen Lebens­la­gen oder auch die Bitte um eine gute Ernte und derglei­chen mehr und schließ­lich auch der demü­ti­ge Dank an Gott, für das Gute, dass er uns getan hat. Der Dank für gesun­de Kinder und einen liebens­wer­ten Lebens­part­ner, das Danke­schön für unse­re eige­ne Gesund­heit und unser Lebens­glück und vieles, vieles mehr.

Das hört sich natür­lich alles ganz nett an, aber man könn­te sich auch fragen, ob es die Stra­pa­zen und Mühen, die Menschen dabei auf sich nehmen auch wert sind. Man könn­te fragen, ob das ganze Bitten und Betteln, das Danken, das Beten und Singen über­haupt etwas brin­gen, ob dem Pilger tatsäch­lich Hilfe wider­fährt oder ob sein Dank ange­nom­men wird?

Morgen machen sich zum 262. Mal eine Coro­na bedingt sehr klei­ne Grup­pe Olper Wall­fah­rer auf den Weg, um zur Mutter Gottes nach Werl zu pilgern. Sie alle verbin­det dabei die oben genann­ten Beweg­grün­de. Sie beten für sich selbst, für ihre Fami­li­en, für Alte und Kran­ke, für Hungern­de und für die Menschen in den Krisen­ge­bie­ten dieser Welt, für Gleich­be­rech­ti­gung und Tole­ranz, für Frie­den und Frei­heit und bestimmt auch für eine besse­re und gerech­te­re Welt. So entsteht ein ganz inti­mer und persön­li­cher Dialog mit Gott und der Mutter Gottes, und mit zuneh­men­der Dauer scheint sich die Distanz zu Gott, welche wir im Alltag schon fast auto­ma­tisch aufbau­en, zu verkür­zen, bis sie schließ­lich fast gänz­lich abge­baut ist.

Man lässt Gott buch­stäb­lich ganz nah an sich ran, man lässt ihn einkeh­ren unter sein Dach, ohne Barrie­ren, ohne Hinder­nis­se und dann beginnt Gott tatsäch­lich in uns zu wirken.  So würde ich meine persön­li­chen Erfah­run­gen mit der Wall­fahrt beschrei­ben und auf die vorhin gestell­te Frage, ob es über­haupt etwas bringt, möch­te ich mit einem klaren „Ja“ antworten.

Zu Pilgern befreit den Geist und unse­re Seele von über­flüs­si­gem Ballast, es schafft eine wunder­ba­re Klar­heit und Frische, so wie nach einem Gewit­ter. Es vermit­telt ein groß­ar­ti­ges Gemein­schafts­ge­fühl, unge­fähr so wie bei den Drei Muske­tie­ren: „Einer für Alle, Alle für Einen“.

Und „on the top“ gibt die Wall­fahrt zur Mutter Gottes nach Werl eine tiefe, emotio­na­le Glau­bens­ge­wiss­heit, dass Gott immer bei uns ist und uns nicht allein lässt. Egal was kommt und egal wie schlimm es auch sein mag. Es gibt die Gewiss­heit, dass die Mutter des Herrn, die Trös­te­rin der Betrüb­ten eine star­ke Fürspre­che­rin für uns bei Gott ist. Sie nimmt sich unse­rer Sorgen und Nöte an. Das hat jeder schon erlebt, der einmal mitge­gan­gen ist.

Versu­chen Sie es doch in diesem Jahr auch einmal. Leider hier an dieser Stel­le zwar nur virtu­ell, aber trotz­dem ganz nah dabei. Und im kommen­den Jahr dann viel­leicht — so Coro­na es zulässt — ganz real, mit Ruck­sack und Wander­schu­hen, mit Rosen­kranz und Pilger­buch, denn Pilgern ist „Well­ness für die Seele“.

Ihr Georg Schei­we (Wall­fahrts­lei­ter)

Olper Wall­fahrt nach Werl 2021

 

Die Olper Wall­fahrts­fah­ne oben auf den Lenscheid

“Unter Deinem Schutz und Schrm!”

Die Olper Pilger am Werler Wallfahrtskreuz

Die Olper Wall­fahrts­ker­ze 2021

Grup­pen­bild 2021 vor der Basilika

Die Erin­ne­rungs­ker­ze 2021

Ankunft in Olpe

 


Fotos der Wall­fahrt finden sie auch in der Bilder­ga­le­rie. 

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Olper Werl­wall­fahrt 2020

Coro­na hat auch auf die Olper Werl­wall­fahrt 2020 große Auswirkungen!

 

Die Feier zum Tag Mariä Heim­su­chung findet in diesem Jahr in Werl nur in sehr einge­schränk­tem Rahmen statt.

So ist nur eine klei­ne Grup­pe aus den einzel­nen Orten, die jedes Jahr zur Madon­na pilgern, zuge­las­sen und Fußwall­fahr­ten in bekann­ter Art sind untersagt.

 

Zwei Statio­nen wird es in Olpe aber geben :

Aussendungs­got­tes­dienst am Donners­tag, 02.07.2020 um 06:00 Uhr in der St. Mariä Himmel­fahrts­kir­che Olpe.

Es wird ein 6 köpfi­ges Team unse­re Wall­fahrts­fah­ne und das Wall­fahrts­kreuz nach Werl brin­gen. Zu den Feier­lich­kei­ten in der Wall­fahrts­ba­si­li­ka sind in diesem Jahr nur 5 Perso­nen aus jedem Wall­fahrts­ort zugelassen.

Eine Andacht zur Rück­kehr von Kreuz und Fahne findet statt am Sonn­tag, 05.07.2020 um 16:00 Uhr in der St. Marti­nu­s­kir­che in Olpe

Wir wollen im Gebet die Wall­fahrt beglei­ten und auf die 261.Auflage der Olper Wall­fahrt im Jahre 2021 in herge­brach­ter Art hoffen.

Olper Fußwall­fahrt 2020

Verab­schie­dung der Fußwall­fah­rer durch Pfar­rer Steiling

 

Große Wall­fahr­ten sind in Coro­na­zei­ten leider immer noch verbo­ten. Das gilt auch für die tradi­tio­nel­le Fußwall­fahrt aus dem Olper Land nach Werl. Eine klei­ne priva­te Grup­pe von acht Perso­nen hält jedoch „die Fahne hoch“ in diesen schwie­ri­gen Zeiten und mach­te sich am Donners­tag­mor­gen mit der Wall­fahrts­fah­ne auf den Weg zur Gottes­mut­ter nach Werl. Beim Aussendungs­got­tes­dienst in der Olper Mari­en­kir­che sagte Pfar­rer Stei­ling: „Wenn jemand Sorgen hat, soll er sich wie Maria auf den Weg machen. Nehmen Sie in diesem Jahr auch die Sorgen und Nöte unse­rer Gemein­den mit nach Werl.“ Zahl­rei­che Pilge­rin­nen und Pilger der Vorjah­re verab­schie­de­ten die „Coro­na­grup­pe“ an der Mari­en­kir­che. Die klei­ne Grup­pe wird – entspre­chend dem tradi­tio­nel­len Zeit­plan – an drei Tagen über Rönk­hau­sen und Hüsten nach Werl pilgern und dort gegen 14 Uhr an der ehema­li­gen evan­ge­li­schen Kirche ankommen.

Am Sonn­tag­nach­mit­tag werden die Wall­fah­rer in einer Dank­an­dacht um 16 Uhr in der St. Marti­nu­s­kir­che in Olpe zurückerwartet.

 

Olper Wall­fahrt nach Werl 2020 — Ziel erreicht

 

Die klei­ne Olper Wall­fah­rer­grup­pe ist gut in Werl ange­kom­men und wurde von Frau Ursu­la Alte­hen­ger vom Werler Wall­fahrts­team herz­lich vor der Basi­li­ka begrüßt. Der Einzug in die Basi­li­ka muss­te in diesem Jahr leider ohne Orgel und Gesang statt­fin­den – sehr scha­de. Beim Gnaden­bild in der Basi­li­ka werden in diesem Jahr die großen Wall­fahrts­grup­pen durch Lego­männ­chen in der sonst übli­chen Perso­nal­stär­ke darge­stellt – stell­ver­tre­tend für alle Pilge­rin­nen und Pilger, die sonst gekom­men wären. Auch die Olper Wall­fahrts­ker­ze 2020 wurde an der Werler Wall­fahrts­ker­ze entzün­det und beim Gnaden­bild aufge­stellt. Unter den Wall­fah­rern war erst­mals in der Geschich­te auch eine vier­köp­fi­ge Fahr­rad­grup­pe, die die Stre­cke von Olpe nach Werl an einem Tag (Sams­tag) bewäl­tig­te. Am Sonn­tag­nach­mit­tag zogen die zurück­ge­kehr­ten Wall­fah­rer wieder in die Marti­nu­s­kir­che ein, wo sie von Diakon Josef Weil und zahl­rei­chen Gläu­bi­gen empfan­gen wurden. Mit einer kurzen Andacht und dem von Georg Schei­we vorge­tra­ge­nen “Magni­fi­cat” ende­te diese beson­de­re Wallfahrt.

Fotos der Wall­fahrt finden sie in der Bilder­ga­le­rie

Grup­pen­bild der Olper Wall­fahrts­grup­pe vor der Basi­li­ka in Werl im Jahre 2019