Kirche St. Georg Neuenkleusheim

Geschichte der Kirche

Die Gemeinde St. Georg ist der Pfarrort des Kirch­spiels Kleus­heim, das 1715 eine eigene Pfarrei wurde. Neuenkle­us­heim liegt mit seinen kann 600 Einwoh­nern auf ca. 400 m. Erste urkund­liche Erwäh­nung fand Neuenkle­us­heim im Jahr 1406. Die Gemeinde Kleus­heim bestand von 1808 bis 1969 als eigen­stän­dige Gemeinde. 1969 wurde sie in die Stadt Olpe einge­meindet.
Schon von 1701 an (1715) bestand das Kirch­spiel Kleus­heim aus den drei Dörfern Altenkle­us­heim, Neuenkle­us­heim und Rehring­hausen.
Seit 2001 gehörte die Gemeinde dem Pasto­ral­ver­bund Olpebach­t­ä­lern und seit 2015 dem Paso­ral­ver­bund Olpe an.

Die Pfarr­kirche St. Georg hat einen Turm aus dem Jahr 1727. Das heutige Kirchen­schiff wurde 1827 ange­baut. Die Orgel trägt die Jahres­zahl 1663 und stammt (in Teilen) aus dem ehema­ligen Kloster in Drolshagen.

Im Altar­raum hängt eine Kreu­zi­gungs­gruppe aus dem 18. Jahr­hun­dert. Die Reliefs neben dem Taber­nakel sind Teile des neugo­ti­schen Hoch­al­tars (von 1901). Links ist das Opfer des Melchise­dech und rechts sind Jesus und die Emma­us­jünger abgebildet.

Etwas außer­halb von Neuenkle­us­heim „in der Beis­micke“ befindet sich eine kleine Mari­en­ka­pelle, die nach 1945 aus Dank­bar­keit errichtet wurde. Diese Kapelle im Wald wird vor allem von stillen Betern aufge­sucht, die dort eine Kerze für ihre Anliegen entzünden.

Die Orgel in St. Georg

Die Orgel, die jetzt seit etwa 180 Jahren in Neuenkle­us­heim steht, tat zuvor unge­fähr 140 Jahre lang in der Klos­ter­kirche Drol­s­hagen ihren Dienst. Nach der Klos­ter­chronik wurde sie 1660 erbaut, die in der Front der Orgel einge­schnitzte Jahres­zahl nennt 1663 als Jahr der Fertigstellung.