Jahreskreis

Gedanken zum Tag – 15. Juli 2020, Mittwoch der 15. Woche im Jahreskreis

Liebe Leserinnen und Leser, wenn in Olpe in jedem Jahr das Schützenfest gefeiert wird, dann feiern wir Franziskanerinnen unseren Gründungstag, am 20. Juli. In diesem Jahr ist es das 157. Gedenken. Wir feiern diesen Tag in den Provinzen und in den Konventen. Das kann – im Gegensatz zum Schützenfest – auch in diesem Jahr so sein. Infolge der Corona-Pandemie können viele Gedenkfeiern und Traditionsfeste nicht oder nur sehr eingeschränkt gefeiert werden. Warum feiern wir überhaupt Jahrestage, Jubiläen und Traditionsfeste? Wenn wir Schwestern unseren Gründungstag feiern, dann geht es uns nicht darum, einer vielleicht glorreichen und lebendigen Vergangenheit zu gedenken. Mir ist ein Satz der hl. Clara von Assisi eingefallen. Sie schrieb in einem Brief an die hl. Agnes von Prag: „Sei eingedenk...

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Langjährige Mitarbeiterinnen verabschiedet

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Am 30.Juni wurden zwei langjährige Mitarbeiterinnen aus ihrem Dienst verabschiedet. Gaby Kordes war zwanzig Jahre als Pfarrsekretärin angestellt. Angefangen in der Günsestraße für die St. Marien-Gemeinde, dann für den Pastoralverbund Olpebach Täler. Nach dem Weggang...

Olper Werlwallfahrt – Bildergalerie neu aufgehängt

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Olper Werlwallfahrt 2020 – Ziel erreicht

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Die kleine Olper Wallfahrergruppe ist gut in Werl angekommen und wurde von Frau Ursula Altehenger vom Werler Wallfahrtsteam herzlich vor der Basilika begrüßt. Der Einzug in die Basilika musste in diesem Jahr leider ohne Orgel und Gesang stattfinden - sehr schade. Beim...

Sr. Gertrudis Lüneborg

Impuls der Woche

Immer wieder beobachte ich, nicht nur jetzt in der Coronazeit, dass Menschen in die St. Martinuskirche gehen, bei der Muttergottes eine Kerze anzünden oder einfach ein paar Minuten in der Kirche verweilen.

Zeit für Gott – Zeit für Stille – Zeit zum Gebet

Es gibt in der Kirche Gebetstraditonen. Dazu gehört der Tag der ewigen Anbetung. Jeden Tag findet in der Diözese Paderborn in ein oder mehreren Kirchen so ein Tag des Gebetes statt. Traditionell heißt das oft, dass Gruppen vor dem ausgesetzen Allerheiligsten eine Gebetsstunde gestalten.

In der St. Martinuskirche finden 2 solcher Tage des Gebetes statt: am 27. Juli und an dem Sonntag nach dem Agathafest im Februar. Hier beobachte ich, dass nur sehr wenige zu den Gebetszeiten kommen. Es scheint so, dass viele Menschen keinen Bezug mehr zur Anbetung haben. Oder stimmt der Rahmen nur nicht?

Was ist Anbetung?

Es ist eine Form des Betens.

  • Beten ist weniger Tun. Beten ist mehr Geschehen lassen. Der Atem zeigt es. Ohne unseren Willen nehmen wir auf und lassen wir los.
  • Gebet ist Achtsamkeit für das Geschenk des Lebens. Im Herzen pulsiert der Grundrhythmus des Lebens. Ohne mein Zutun bewegt er den Blutstrom. Das Gebet weckt Verantwortung für das Geschenk des Lebens.
  • Beten ist weniger Tun. Beten ist mehr eine Haltung. Es geht um Präsenz: Gespannt sein auf das Hier und Heute. Das Unerwartete erwarten.
  • Jetzt endlich: Beten ist auch Tun. Wir lernen sprechen, indem wir nachplappern. Wer beten lernen will, muss erprobten Betern nachbeten.
  • Beten heißt: Beziehung gestalten. Beten ist wie das Gespräch mit einem Freund oder einer Freundin oder das Ruhen bei einem vertrauten Menschen: Zweckloses Sein beim geliebten Anderen. Dort kann ich mein Herz ausschütten.

Vor allem dies bedeutet mir Anbetung: ein zweckfreies Da-sein bei Gott. Hier muss ich nichts leisten, ich kann einfach in seiner Gegenwart da sein. Ich kann sprechen: Gott, du bist groß, und ich verneige mich vor dir. Im Gemeindeausschuss von St. Martinus haben wir darüber diskutiert, den Tag der ewigen Anbetung einmal etwas anders zu gestalten.

Wie, das lesen Sie unten. Ich lade alle ein, sich den 27. Juli schon mal vorzumerken, diesen Tag zu nutzen, um sich im Laufe des Tages eine Viertelstunde Zeit für Gott zu nehmen.

Sr. Gertrudis Lüneborg

 

Tag der ewigen Anbetung am 27. Juli in St. Martinus

Im Gemeindeausschuss haben wir über den Tag der ewigen Anbetung diskutiert. Es ist schwieriger geworden, Gruppen für eine Gebetszeit zu gewinnen. Deshalb wollen wir in diesem Jahr einen anderen Weg gehen.

Wir beginnen um 09:00 Uhr mit der Aussetzung des Allerheiligsten. Das kann verbunden werden mit ein paar gemeinsamen Gebeten.

Den ganzen Tag über sind Sie dann eingeladen, wann immer Sie Zeit haben, in die Kirche zu kommen zu einer Zeit der Anbetung. Es wird also keine gestalteten Anbetungsstunden geben. Dafür liegen hinten im Eingang kleine Hefte mit Gebetsanregungen zum persönlichen Gebet aus. Ebenso kann man sich aus einem Körbchen einen Impuls ziehen, der eingerollt ist, sozusagen ein „Überraschungsimpuls“. Und ein Teelicht, das man nach vorne bringen kann, um damit ein stilles Anliegen vor Gott zu tragen.

Um sicher zu stellen, dass die Monstranz auf dem Altar nicht in falsche Hände gerät, ist es erforderlich, dass es Menschen gibt, die sich verbindlich für ½ Stunde festlegen, so dass immer mindestens einer in der Kirche ist. Keine Vorbereitung ist notwendig, kein Vorbeten, einfach nur da-sein!

Deshalb möchten wir Sie einladen, wer das jetzt schon für sich planen kann, sich im Pfarrbüro zu melden und die Uhrzeit anzugeben, wann er da sein wird.
So hoffen wir, dass wir am 27. Juli eine durchgehende Zeit von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr sicher stellen können. Ansonsten werden wir die Anbetungszeit verkürzen.

Sr. Gertrudis

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Die Pfarrei St. Martinus Olpe ist die Mutterpfarrei des Pastoralverbunds Olpe. Die heutige Kirche, eingeweiht im Jahr 1909, steht am Ort einer früheren Vorgängerkapelle. Der Kirchturmstumpf ist den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg geschuldet und mahnt auch die heutige Generation sich für Frieden einzusetzen. Die Kirche beherbergt in einer Seitenkapelle die Gebeine der Olper Ordensgründerin Schwester Maria Theresia Bonzel. Die Klais-Orgel ist das Aushängeschild der Orgellandschaft im Pastoralverbund. In der Pfarrei und der Pfarrkirche besondere Feiern sind die Muggelkirmes, Schüzenfest im Juli sowie an den Gedenktagen der Heiligen Sebastian, Florian, Rochus, Agatha und Martinus sowie der Seligen Mutter Maria Theresia Bonzel.

Je dunkler es hier um uns wird, desto mehr müssen wir unser Herz öffnen für das Licht von oben.

Edith Stein (1891-1942), Ordensname Teresia Benedicta a Cruce (Theresia Benedikta vom Kreuz), deutsche (jüdische) Philosophin und Karmelitin, in Auschwitz ermordet. 1987 selig und 1998 heilig gesprochen von Papst Johannes Paul II.

Tagesvers

Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

Tagesevangelium


Quellenangabe: 

Kirchenfotos: Mario Tigges

Foto Eucharistie: Christine Limmer
In: Pfarrbriefservice.de

Tagesvers: Dailyverses.net 

Tagesevangelium: Domradio.de

Bild: Superbass / CC-by-sa 4.0 / Quelle: Wikimedia Commons
In: Pfarrbriefservice.de