Wir begrüßen Sie im Pastoralverbund Olpe

Pfarrnachrichten

Erntedank in Heilig Geist 2019

Erntedank in Heilig Geist 2019

Der Gottesdienst am 06.10.2019 stand im Zeichen des Dankes für das tägliche Brot als nur ein Beispiel für die vielfältigen Früchte der Erde. Vikar Kammradt ging in seiner Predigt auf die Doppeldeutigkeit des Wortes „umsonst“ im Sinne von vergeblich bzw. ohne...

Frostig in Fort Fun – Messdienerausflug 2019

Frostig in Fort Fun – Messdienerausflug 2019

Neuenkleusheim. Schön, dass wir immer noch Kinder haben, die sich für den Dienst am Altar bereit erklären. In diesem Jahr wurde den Neuenkleusheimern Kinder mit einem Tag in Fort Fun gedankt. Bei eisiger Kälte liefen sich 16 Kinder in dem Vergnügungspark warm, denn...

Aktion Minibrot in Neuenkleusheim

Aktion Minibrot in Neuenkleusheim

Neuenkleusheim. Die Messdiener und Kommunionkinder haben am 28.09.19 für den guten Zweck im Rahmen der Aktion Minibrot Brötchen an den Haustüren verkauft. Dabei wurde ein Spendenerlös in Höhe von 188,19 Euro gesammelt werden. Vielen Dank an die fleißigen Helfer und an...

Gottesdienste

Keine Veranstaltung gefunden

Termine

Keine Veranstaltung gefunden

Impuls der Woche

Liebe Gemeindemitglieder,

das heutige Evangelium erzählt von zehn Aussätzigen, die Jesus um Erbarmen anrufen. Auf dem Weg zu den Priestern werden sie geheilt und dennoch kehrt nur einer zu Jesus zurück, um ihm zu danken und Gott zu loben. (Lk 17,11-19)

Ich denke, vielen von uns ist diese Erzählung bekannt und immer wieder als Beispiel für die Undankbarkeit der Menschen und als Mahnung, selbst dankbar zu sein, vor Augen gestellt worden. Doch ist es wirklich das, was diese Erzählung ausmacht?

Die Evangelien wollen uns in erster Linie deutlich machen, wie Gott ist und handelt. In der Person Jesu, als Sohn Gottes, führen uns die Evangelien das Wesen Gottes vor Augen. Es geht also vor allem um das Handeln Jesu und nicht um das, was andere Personen tun oder nicht tun. Was aber tut Jesus im heutigen Evangelium? Auf den ersten Blick macht er nicht viel. Er reagiert auf den Anruf der Aussätzigen und schickt sie zu den Priestern. Anschließend wundert er sich darüber, dass nur einer zurückgekehrt ist. – Auf den ersten Blick.

Wenn wir genauer hinschauen, dann erkennen wir vielleicht anderes. Da heißt es: „Jesus zog durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa.“ (Lk 17,11) Er befindet sich also im Grenzgebiet und wandert auch durch Teile Samariens, was frommen Juden eigentlich verboten war, weil sie dadurch unrein wurden. Dann kommen ihm die zehn Aussätzigen aus einem Dorf entgegen und rufen ihn an. Das war damals nicht erlaubt. Und Jesus lässt sich auf die Begegnung mit ihnen ein und antwortet ihnen – ein klarer Gesetzesverstoß, denn der Kontakt zwischen Gesunden und Aussätzigen war verboten.

Jesus überschreitet Grenzen: die nach Samarien hin; die, die ihm vom jüdischen Gesetz vorgegeben sind. Und es wird noch schöner: Derjenige, der zurückkehrt, Gott lobt und sich dankend vor Jesus nieder wirft, ist kein Jude. Er ist ein Fremder, ein Samariter. Und doch macht Jesus an dieser Grenze nicht halt. Er sagt dem Ungläubigen die Rettung zu: „Steh auf und geh! Dein Glaube hat dich gerettet.“ (Lk 17,19) Das war für einen gläubigen Juden völlig unverständlich. Doch was will uns das Evangelium damit deutlich machen? Vielleicht geht es ja darum, die Hörer bzw. Leser daran zu erinnern, die eigenen Grenzen nicht zu eng zu stecken. Ich höre die Botschaft: Zieht in euren Köpfen und euren Gemeinden den Kreis nicht zu klein! Zieht die Grenzen und Mauern nicht zu hoch! Gott ist viel größer, als ihr euch vorstellen könnt! Glaubt nicht, dass Gott eure Gesetze, Gebote und Vorschriften braucht oder sich darin einsperren lässt! Gott ist grenzenlos!

Und manchmal müssen wohl Grenzen überschritten werden, um aus dieser wohlgefälligen Selbstzufriedenheit aufzurütteln. Hin und wieder müssen wohl Menschen die Grenzen überschreiten, die andere Menschen sich ausgedacht haben, auch weil sie meinen, sie müssten Gott vor den Menschen schützen.

Mir fallen aktuelle Beispiele ein: Klimaschutz-Aktivisten wie Greta Thunberg oder „Fridays for future“, Flüchtlingshelfer wie Carola Rackete oder auch die Bewegung „Maria 2.0“ innerhalb der katholischen Kirche. Ein häufiger Reflex und dann auch schnell die einzige Auseinandersetzungsstrategie, die ich wahrnehme, lautet: „Diese Leute setzen sich ja über alle Gebote und Gesetze hinweg!“ „Die sind doch kriminell!“ „Die spalten die Gesellschaft bzw. die Kirche.“ Doch mit den eigentlichen Themen setzt man sich lieber nicht auseinander, obwohl sie existentiell wichtig sind.

Und mir kommt dann doch der Gedanke: Vielleicht ist es auch dran, Grenzen zu überschreiten, da ja schon vieles andere versucht und nicht ernst genommen wurde. Frei nach dem Motto: „Nett kann ich auch – bringt aber nichts!“

Einen guten Sonntag und eine gesegnete Woche wünscht

Andreas Berels
Gemeindereferent

Informieren und engagieren

Gemeinden im Pastoralverbund

Der Pastoralverbund hat 12 Gemeinden

Wir helfen Bedürftigen

Drei unter einem Dach

Wie auch Sie helfen können

Machen Sie mit in einer kirchlichen Gruppe

Pastoralteam

Priester, Diakone, Mitarbeiter

Glaubensorte entdecken

Kirchen, Kapellen, Bildstöcke

Wir sind musikalisch

Im Chor singen oder Orgel spielen

Gemeinde des Monats

Heilig-Geist
Die Heilig-Geist-Kirche befindet sich in Olpe. Sie ist eine moderne Kirche, die 1968 geweiht und 2015 nach Modernisierung und Umbau wieder eröffnet wurde. Sie ist nun als „Offene Kirche“ gestaltet und hat wegen ihrer Architektur den ersten Preist der Stiftung Wüstenrot gewonnen.

Je dunkler es hier um uns wird, desto mehr müssen wir unser Herz öffnen für das Licht von oben.

Edith Stein (1891-1942), Ordensname Teresia Benedicta a Cruce (Theresia Benedikta vom Kreuz), deutsche (jüdische) Philosophin und Karmelitin, in Auschwitz ermordet. 1987 selig und 1998 heilig gesprochen von Papst Johannes Paul II.

Tagesvers

Er aber, der Herr des Friedens, gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise. Der Herr sei mit euch allen!

Tagesevangelium


Quellenangabe: 

Kirchenfotos: Mario Tigges

Tagesvers: Dailyverses.net 

Tagesevangelium: Domradio.de